"Wasserrohrbruch" am Trinkwassertag in Leibnitz behoben

Presseinformation des zweiten österreichweiten "Trink´Wassertag" am 23. Juni 2017

Der zweite österreichweite "Trink´Wassertag" am 23. Juni 2017 war auch dank der  LeibnitzerFeld Wasserversorgung GmbH in der südsteirischen Bezirkshauptstadt ein Fest für die heimische Wasserversorgung.

Der "Trink´Wassertag" wurde im Vorjahr von der Österreichischen Vereinigung für das Gas und Wasserfach (ÖVGW) ins Leben gerufen. Damit will man verdeutlichen, welch hohen Wert eine sichere und störungsfreie Trinkwasserversorgung hat. Wasserversorgungsunternehmen in ganz Österreich nahmen den "Trink´Wassertag 2017" zum Anlass, der Bevölkerung ihre Leistungen zu präsentieren und bewusst zu machen. An zahlreichen Orten gab es Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben zu informieren, die notwendig sind, damit täglich bestes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt.

„Natürlich! Wasser!“ Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ luden die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, der Naturpark Südsteiermark und die Polytechnische Schule Leibnitz zum "Trink´Wassertag 2017" nach Leibnitz ein. Am abwechslungsreichen Aktionstag konnten Jung und Alt einen halben Tag lang einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich mit Informationen rund um das kostbare Nass versorgen. 

Zwischen 8 und 11 Uhr wurde rund 300 Schülern von Pflichtschulen aus dem Bezirk Leibnitz an einem Stationenbetrieb im Leibnitzer Stadtpark und bei einer Wanderung zu dem 2,7 Mio. Liter Trinkwasser fassenden größten Wasserhochbehälter der LeibnitzerFeld am Seggauberg das Thema Trinkwasser vor Augen geführt.

 

Bedeutung des Trinkwassers

Ab 8 Uhr lernen die Schüler an acht betreuten Stationen im Bereich des Städtischen Bades Leibnitz unterschiedliche Aspekte von (Trink-)Wasser kennen. Am Ledererbach wurde mit Unterstützung des Naturpark Südsteiermark der Lebensraum Bach erforscht. Nicht zu kurz kam der Spaß-Faktor beim Wasserzielspritzen. Ein Geschichtenerzähler entführte die Schüler in spannende Wasser-Welten. Für große Begeisterung bei den Pflichtschülern sorgten auch Seifenblasen. Spannend war die Technik Station, wo die Schüler einen „Rohrbruch“ zu beheben hatten.

 

„walk for water“ 

Der bereits zur Tradition gewordene „walk for water“ machte allen teilnehmenden Schülern bewusst, dass sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist und man eine durchschnittliche Wegstrecke von etwa 6 km zurücklegen muss, um zu sauberen Trinkwasser zu gelangen. Rund um das von den Schülern in kleinen Kübeln zum Hochbehälter Seggauberg getragene Wasser gab es auch ein Gewinnspiel der teilnehmenden Schulklassen und Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LeibnitzerFeld. 

Vor dem Leibnitzer Rathaus trafen sich alle Schulklassen und Ehrengäste zur Abschlussveranstaltung, wo die Preisträger gekürt wurden. Die von Schülern zum Hochbehälter getragene Wassermenge (insgesamt 610 Liter) war Gegenstand eines Schätzspiels. Als Schätzmeister erwiesen sich die 1a/1b PTS Leibnitz (150 Euro für die Klassenkassa), die 4a/4b VS Gamlitz (100 Euro für die Klassenkassa) und Hengsberg-Bgm. Hans Mayer, der sich über einen Trinkwasserbrunnen für seine Gemeinde freuen durfte.

Beim Zeichenwettbewerb wurden die Zeichnungen von Lena Pirker und Matthias Muchitsch (beide NMS Gleinstätten) mit je 50 Euro prämiert.

 

Dachverband der Wasserversorger

Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist eine freiwillige Vertretung der österreichischen Gasnetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen, die rund 250 Unternehmen im Wasserbereich zu ihren Mitgliedern zählt. Über Kooperationen mit Landesverbänden vertritt die ÖVGW mehr als 1.500 Wasserversorger, die etwa 6,4 Millionen Österreicher oder rund 77 % der Bevölkerung mit Trinkwasser beliefern.

Heribert Kindermann

Gegründet im Jahre 1910, versorgt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH nun rund 80 000 Menschen in 28 Gemeinden und 4 politischen Bezirken mit Trinkwasser. Wir betreiben 11 Brunnenanlagen, 60 Drucksteigerungsanlagen und 41 Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 10.000 m³. Es werden ca. 330 km Transport- und Versorgungsleitungen betreut. Im Jahr werden rund drei Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert.

 

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